Heilpraxis Faust, Marie Luise Faust, Heilpraktikerin München
 

Blasenentzündung (Zystitis)

 

Woran erkenne ich, dass ich eine Blasenentzündung habe?

 

Alarmsignale, die auf eine aufsteigende Infektion hindeuten:

  • hohes Fieber, eventuell mit Schüttelfrost
  • starkes allgemeines Krankheitsgefühl
  • blutiger Urin
  • dumpfe, starke Schmerzen in der Nierengegend
  • Übelkeit und Erbrechen
  • extreme Schmerzen und Krämpfe beim Wasserlassen

 

Blasenentzündung - Was ist das?

 

Bei Infektionen der unteren Harnwege handelt es sich häufig um eine akute unkomplizierte Blasenentzündung, auch Zystitis genannt. In den meisten Fällen sind Frauen davon betroffen. Untersuchungen zeigen, dass etwa die Hälfte aller Frauen mindestens einmal in Ihrem Leben an einem Harnweginfekt erkrankt.

Frauen sind aufgrund Ihrer 4 cm kürzeren Harnröhre häufiger betroffen als Männer. Erreger finden schneller den Weg in die Harnblase und vermehren sich dort. Anatomisch „ungünstig“ ist auch die Nähe von Harnröhren-, Vagina- und Darmöffnung; das erhöht die Gefahr von Schmierinfektionen. Geschlechtsverkehr kann einer Blasenentzündung Vorschub leisten, was zur Bezeichnung „Honeymoon-Zystitis“ führte.

Generell machen Hormonschwankungen während der Schwangerschaft oder im Klimakterium den Körper für Blaseninfektionen anfälliger. Scheidendiaphragmen und Spermizide verändern die Vaginalflora genauso wie eine mehrwöchige Antibiotikaeinnahme. Das kann das Aufsteigen der Bakterien begünstigen. Etwa 10 Prozent der Infektionen werden durch Staphylococcus saprophyticus ausgelöst; seltener sind andere Enterobakterien wie Proteus mirabilis oder Klebsiellen.

 

Eine Blasenentzündung "verschwindet " nicht von selbst (ohne Therapie)

  • ein Blasenentzündung kommt immer wieder, wenn das Immunsystem geschwächt ist, bzw. wenn die Schleimhaut der Blase gereizt / angegriffen ist z.B. durch die Einnahme von Antibiotika
  • häufig ist der Wechsel von Blasenentzündungen und bakteriellen Scheideninfektionen

 

Welche Therapiemöglichkeiten gibt es bei einer Blasenentzündung?

 

Die Naturheilkunde ist eine sehr gute Alternative zur herkömmlichen Behandlung einer Blasenentzündung. Die Therapie einer Blasenentzündung ist nie eine isolierte Behandlung, sondern hat immer die Gesamtsituation des Patienten im Fokus. Die Säulen zur Stabilisierung der Blase können sein:

  • Isopathie -Therapie in Stufen, zur Reduzierung der bakteriellen Belastung der Blase, sowie dauerhafte Stabilisierung der Blasenschleimhaut
  • Aufbau des gesamten Schleimhautsystems
  • Unterstützung der Entgiftungsarbeit der Leber, der Nieren, der Haut und des lymphatischen Systems
  • Parallele Behandlung angegriffener Organe (vor allem Leber, Nieren, Bauchspeicheldrüse, Lymphe, Nervensystem)
  • Ernährungsumstellung unter Berücksichtigung von Unverträglichkeiten (vorwiegend basische Vollwertkost ohne Zucker, Weißmehlprodukte, Alkohol, süßes Obst)
  • Entsäuerung/Entschlackung/Entgiftung des Körpers 
  • Ideale Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Aminosäuren (Zink, Selen, Vitamin-B-Komplex u. a.)
  • Stabilisierung des Immunsystems um langfristig gesund und vital zu bleiben

 

Was gibt es für Möglichkeiten, eine Blasenentzündung festzustellen?

 

Mittels Dunkelfeldmikroskopie:
Oft haben Frauen alle Symptome einer Blasenentzündung, jedoch ergibt weder die Urinprobe, noch die gezüchtete Kultur im Labor einen positiven Befund. In der Dunkelfeldmikroskopie sieht man jedoch im Blut die vermehrten weißen Blutkörperchen,  Bakterien, sowie die getarnte Form, den CWD-Candida (cell wall defincient forms – Zellwandfreie Formen, für das Immunsystem nicht erkennbar), der sich in großen bläschenartigen Nestern zeigt. Dieser entwickelt sich beim häufigen Wechsel zwischen Antibiotika und Antimykotika (Pilzmittel).

 

Mittels Urinprobe:
Bei einer Blasenentzündung gibt der Patient eine Urinprobe ab. Die Urinprobe wird mithilfe eines Harnstreifentests untersucht. Auf diese Weise können unter anderem rote und weiße Blutkörperchen sowie Nitrit als Abbauprodukt von Bakterien nachgewiesen werden.

 

Mittels Speicheltest:
Durch hormonelle Veränderungen wie Schwangerschaft, Klimakterium oder auch Stress, kann eine Verschiebung im Hormonsystem entstehen. Ein Hormonspeicheltest kann darüber Aufschluss geben und durch die gezielte Gabe von naturheilkundlichen Hormonpräparaten helfen, die Vaginalflora zu unterstützen und auszugleichen.

 

Wie viel Zeit nimmt die Therapie in Anspruch?

 

Je nach Beschwerdebild und in Abhängigkeit von der Fähigkeit des Immunsystems sich wieder zu regulieren kann eine Therapie zwischen 1 Monat und 1 Jahr dauern.

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