Heilpraxis Faust, Marie Luise Faust, Heilpraktikerin München
 

Candida

Woran erkenne ich, dass ich Candida habe?

Viel Patienten haben ein oder sogar mehrere Beschwerden wie:

  • Verstopfungen und Blähungen
  • Durchfall
  • Heißhunger auf Süßigkeiten, Kohlenhydrate, Alkohol
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Histaminintoleranz
  • Schleimhautschäden im Verdauungstrakt
  • Infektanfälligkeit
  • Erschöpfung, Müdigkeit und depressive Verstimmung
  • extrem hohe Übersäuerung in Zellen und Bindegewebe
  • Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Darmkrebs
  • Leaky gut
  • Allergien und allergische Reaktionen
  • Neurodermitis, Psoriasis (Schuppenflechte)
  • Leberbelastung und Erhöhung der Leberwerte
  • Hypoglykämie (Unterzuckerung) 
  • Scheidenpilz (Vaginalmykose)
  • Eisen und Zinkmangel
  • Mundsoor (Infektion im Mund und Rachenraum)

 

Candida - Was ist das?

Candida ist ein Hefepilz, welcher Pilzinfektionen beim Menschen hervorrufen kann. Hauptsächlich tritt eine Candida-Infektion auf den Schleimhäuten auf (Darm, Mund und Vaginalschleimhäute). Der bekannteste ist der Candida albicans. Einige Candida Arten sind normaler (gesunder) Bestandteil der menschlichen Darmflora.

Bestimmte Bedingungen (wie z.B. Fehlernährung,  Antibiotikatherapie) führen dazu, dass sich ein Candida übermäßig vermehren kann und die gesunde Darm und/ oder Scheidenflora zerstört.

  • ein Candida "verschwindet " nicht von selbst (ohne Therapie)
  • nur den Zucker weg zu lassen, reicht nicht aus um den Candida einzudämmen (...und kann zudem die Beschwerden noch verschlimmern)
  • ein Candida kann immer wieder kommen, wenn das Immunsystem geschwächt ist

 

Was gibt es für Therapiemöglichkeiten bei einer Candida-Infektion?

Die Naturheilkunde ist eine sehr gute Alternative zur herkömmlichen Behandlung von Candida. Eine Candida-Therapie ist nie eine isolierte Behandlung, sondern hat immer die Gesamtsituation des Patienten im Fokus. Die Säulen einer Candida-Therapie können sein:

  • Ausleiten der Pilzgifte
  • Isopathie -Therapie in Stufen, zur Reduzierung und letztendlich Harmonisierung des Candidas
  • Unterstützung der Entgiftungsarbeit der Leber, der Nieren, der Haut und des Lymphatischen Systems
  • Parallele Behandlung angegriffener Organe (vor allem Leber, Nieren, Bauchspeicheldrüse, Lymphe, Nervensystem)
  • Ernährungsumstellung unter Berücksichtigung von Unverträglichkeiten (vorwiegend basische Vollwertkost ohne Zucker, Weißmehlprodukte, Alkohol, süßes Obst)
  • Entsäuerung/Entschlackung/Entgiftung des Körpers 
  • Gezielter Wiederaufbau der "guten" Darmflora 
  • Aufbau des gesamten Schleimhautsystems
  • Ideale Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Aminosäuren (Zink, Selen, Vitamin-B-Komplex u. a.)
  • Stabilisierung des Immunsystems, um langfristig gesund und vital zu bleiben

 

Wo tritt ein Candida auf?

Darmpilz
Die Besiedelung des Verdauungstraktes mit Candida albicans kommt wesentlich häufiger vor, als mittels Stuhluntersuchung herausgefunden werden kann. Bei dazu veranlagten Patienten kann diese Fehlbesiedelung mit Candida albicans zu Blähungen, aufgetriebenem Bauch, vor allem zu Heißhunger nach süßem Essen, Durchfällen und Verstopfung, die einander oft abwechseln, führen. Auch Heißhungerattacken, ständig wiederkehrende Scheidenpilze, Juckreiz am Darmausgang und Alkoholunverträglichkeit sowie ständiger Eisen- und Zinkmangel können auf eine Infektion mit einem Hefepilz hinweisen. Viele Patienten berichten zudem immer wieder von Migräne, Depressionen, Lebererkrankungen, massiver Übersäuerung, Hautveränderungen und Gelenkschmerzen.

Oft  kommen sich die Patienten wie "Spinner" vor, die von einem Arzt zum anderen laufen, doch nie wird etwas festgestellt. Selbst eine Stuhl-Untersuchung in einem Speziallabor gibt nicht immer sicheren Aufschluss, oft sind diese Laborbefunde sogenannte Zufallsbefunde. Pilze haben eine Tendenz zu Gruppenbildung und machen es sich in Candidanestern im Darm, vielmehr in den Darmzotten gemütlich. Eine Dunkelfeldmikroskopische Untersuchung kann dem Spießrutenlauf ein Ende setzten, und einen Hinweis auf einen CWD-Candida (cell wall defincient forms – Zellwandfreie Formen, für das Immunsystem nicht erkennbar) geben.

Getarnter Candida im Blut
Bei Patienten die mit langwierigen chronischen Erkrankungen zu kämpfen haben, zeigt  sich häufig mittels eines Dunkelfeldmikroskops im Blut eine getarnte Candida Form, der sogenannte CWD-Candida  (cell wall defincient forms – Zellwandfreie Formen). Diese "getarnte", für das Immunsystem nicht erkennbare Form  des Candidas, ist häufig das Ergebnis von häufigen Antibiotikagaben, oder auch dem Wechsel zwischen Antibiotika und Antimykotika (Pilzmittel) und letztendlich eines sehr schwachen Immunsystems. Die Pilze sind Lebewesen und jedes Lebewesen möchte überleben - somit ziehen sie sich zurück, warten nach den Antibiotika/ Antimykotikagaben ab, dann vermehren sie sich oft stark und zeigen sich im Blut unter dem Dunkelfeldmikroskop in sehr großen, bläschenartigen Nestern.

Scheidenpilz (Vaginalmykose):
Viele Frauen kennen ihn als immer wieder kehrenden brennenden Scheidenpilz, der neben Ausfluss und Jucken zum allgemeinen Unwohlsein führt.

Mundsoor / Windelsoor (Candidosis):
Beim Baby kommt häufiger der sogenannte Mundsoor (Infektion im Mund- und Rachenraum mit Hefen), dieser tritt in den ersten zwei Lebensmonaten auf. Erwachsene können ebenfalls von Mundsoor betroffen sein, jedoch betrifft es hier meist alte und kranke Personen oder solche, die bestimmte Medikamente (z.B. Antibiotika) einnehmen.
Der sogenannte Windelsoor (Infektion im Windelbereich)  tritt im ersten Lebensjahr auf. Im Mund erkennt man die Candidainfektion neben einer Rötung als einen glänzend weißen Belag an den betroffenen Stellen.

 

Was gibt es für Möglichkeiten, den Candida festzustellen?

Mittels Dunkelfeldmikroskopie:
Im der Dunkelfeldmikroskopie sieht man im Blut die getarnte Form, den CWD-Candida (cell wall defincient forms – Zellwandfreie Formen für das Immunsystem nicht erkennbar) der sich in großen bläschenartigen Nestern zeigt.

Mittels Stuhluntersuchung:
Beim Darmpilz ist eine Stuhluntersuchung möglich, jedoch doch die Natur des Pilzes, sich in den Darmzotten zu "verstecken" immer wieder zu Fehldiagnosen führen. Sinnvoll ist es, den Stuhl auf Entzündungswerte und die Stabilität der Schleimhäute zu untersuchen.

Mittels Abstrich:
Bei Scheidenpilz, Mundsoor und Windelsoor werden Abstriche gemacht und diese  mittels Mikroskop auf Pilzsporen untersucht. Ist dieser Nachweis nicht eindeutig, wird ein Abstrich fürs Labor entnommen. Das züchtet daraus eine Pilzkultur, die eine genaue Diagnose des Erregers ermöglicht.

 

Wie viel Zeit nimmt die Therapie in Anspruch?

Je nach Beschwerdebild und in Abhängigkeit von der Fähigkeit des Immunsystems, sich wieder zu regulieren kann eine Therapie zwischen 3 Monaten und 2 Jahren dauern.

 

Ist Fuß oder Nagelpilz auch ein Candida?

Nagel- oder Fußpilz werden hingegen von anderen Pilzarten verursacht als die Candidainfektion, denn sogenannten Fadenpilzen (Dermatophyten).  Diese Pilze befallen Hornsubstanz, also beispielsweise die Haut, Haare und Nägel. Typische Symptome des Fußpilzes sind Rötung, Nässen, Schuppung, Blasenbildung und Juckreiz, oft begleitet von Entzündungen.

Bei allen unterschiedlichen Nagelpilzbefallsarten treten vor allem im fortgeschrittenen Stadium in der Regel folgende Krankheitsanzeichen gemeinsam auf: Glanzlosigkeit des Nagels, weiße oder gelbliche Verfärbungen am Nagelrand, weißliche, gelbe oder grau-braune Flecken im Nagel, Verdickungen der Nagelplatte, Zerbröseln oder Brüchigkeit des Nagels.

 

 

Kontakt

Praxis-Öffnungszeiten

Wir sind für Sie da:

 

T      +49 89 18 970 615

F      +49 89 18 970 616

Mail   kontakt@heilpraxis-faust.de

 

telefonisch

Montag bis

Mittwoch                

09:00 Uhr bis 13:00 Uhr

 

Termine nach Vereinbarung



Sie erreichen uns unter:

 

+49 89 18 970 615

 

Nutzen Sie auch gerne unser Kontaktformular.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Heilpraxis Marie-Luise Faust