Heilpraxis Faust, Marie Luise Faust, Heilpraktikerin München
 

Colitis ulcerosa - chronisch-entzündliche Darmerkrankung

 

Woran erkenne ich, dass ich eine Colitis ulcerosa habe?

 

Der Beginn einer Colitis ulcerosa - einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung, kann in manchen Fällen aus bester Gesundheit heraus entstehen. Meist jedoch ist der Verlauf schleichend und wird von Betroffenen erst spät wahrgenommen. Je mehr sich die Entzündung im Darm ausbreitet, desto stärker werden die Symptome. Je nach Schwere und Verlauf der Krankheit treten unterschiedlich starke Symptome auf. Dazu gehören:

  • blutige Durchfälle (bis zu 40-mal innerhalb von 24 Stunden) sowie Eiter und Schleim im Stuhl
  • dauerhaft schmerzhafter Stuhldrang
  • krampfartige Unterbauchschmerzen, vor allem vor dem Stuhlgang
  • nächtlicher Stuhldrang
  • Blähungen, die zu einer Stuhlinkontinenz führen können
  • kolikartige Bauchschmerzen meist im linken Unterbauch, unter Umständen verbunden mit leichtem Fieber
  • Gewichtsabnahme, Müdigkeit und Leistungsverlust
  • Blutarmut (durch die blutenden Darmgeschwüre)
  • seltener treten Entzündungen von Gelenken (Arthritis), Haut oder Augen (Uveitis) auf
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Candida im Darm, sowie CWD-Candida im Blut

 

Colitis ulcerosa - Was ist das?

 

Die Colitis ulcerosa gehört in der Medizin zur Gruppe der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Es handelt sich hierbei um eine schubweise verlaufende Entzündung der Dickdarmschleimhaut. Meist  beginnt die Entzündung im Enddarm und breitet sich bei ca. 20% der Betroffenen auf den gesamten Dickdarm aus. Colitis ulcerosa ist gekennzeichnet durch häufigen blutigen Durchfall und Schmerzen im Unterbauch. Während der symptomfreien Zeit ist ein normales Alltagsleben möglich, während eines Schubs kann sogar ein Krankenhausaufenthalt nötig werden.

 

Was gibt es für Therapiemöglichkeiten bei Colitis ulcerosa?

 

Die Naturheilkunde ist eine sehr gute Alternative zur herkömmlichen Behandlung von Colitis ulcerosa. Die Therapie einer Colitis ulcerosa ist nie eine isolierte Behandlung, sondern hat immer die Gesamtsituation des Patienten im Fokus. Die Säulen einer Colitis ulcerosa-Therapie können sein:

  • Isopathie -Therapie in Stufen, zur Optimierung und letztendlich Harmonisierung  der Darmflora
  • Gezielter Wiederaufbau der Darmflora durch "gute" Darmbakterien
  • Aufbau des gesamten Schleimhautsystems (Nase, Nebenhöhlen, Magen, Darm, Urogenitaltrakt)
  • Unterstützung der Entgiftungsarbeit der Leber, der Nieren, der Haut und des lymphatischen Systems
  • Parallele Behandlung angegriffener Organe (vor allem Leber, Nieren, Bauchspeicheldrüse, Lymphe, Nervensystem)
  • Ernährungsumstellung unter Berücksichtigung von Unverträglichkeiten (vorwiegend basische Vollwertkost ohne Zucker, Weißmehlprodukte, Alkohol, süßes Obst)
  • Entsäuerung/Entschlackung/Entgiftung des Körpers 
  • Ideale Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Aminosäuren (Zink, Selen, Vitamin-B-Komplex u. a.)
  • Stabilisierung des Immunsystems um langfristig gesund und vital zu bleiben

 

Was gibt es für Möglichkeiten, eine Colitis ulcerosa festzustellen?

 

Mittels Dunkelfeldmikroskopie:
Die Ursachen sind noch immer nicht ausreichend bekannt. Die Wissenschaft vermutet, dass Störungen des Immunsystems zu krankhaften Wechselwirkungen mit der Darmschleimhaut und so zu den Entzündungsreizen führen. Die familiäre Häufung lässt auf eine erbliche Komponente schließen. Auch Infektionen werden als Auslöser diskutiert.

In der Dunkelfeldmikroskopie sieht man bereits in Anfangsstadien im Blut Hinweise, dass die Darmschleimhaut gestört ist und der Darm nicht mehr richtig arbeiten kann. Die Vitalität der Blutkörperchen ist gestört, häufig weisen die roten Blutkörperchen Verformungen auf, die ein Hinweis auf eine gestörte Nährstofflage (Vitamine, Mineralien, Spurenelemente) sein können. Hinzu kommt sehr oft getarnte Candida-Formen, den CWD-Candida (cell wall defincient forms – Zellwandfreie Formen, für das Immunsystem nicht erkennbar), der sich in großen bläschenartigen Nestern zeigt. Dieser entwickelt sich durch die häufige Gabe von Antibiotika, durch Ihre veränderte Form, wandern diese auch in unseren Blutkreislauf und "stressen" im Blut das System Mensch um so mehr.

 

Mittels Stuhlprobe:
Bei einer Colitis ulcerosa ist es sinnvoll, den Stuhl auf entzündliche Parameter zu untersuchen und einen Florastatus (d.h. die Zusammensetzung von Bakterien im Stuhl) erstellen zu lassen. Häufig sieht der Therapeut an anhand des Ergebnisses, in wie weit die Darmflora aus dem Gleichgewicht geraten ist und ob Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder sogar Nahrungsmittelallergien bestehen könnten.

 

Darmspiegelung, Ultraschall:
Schlulmedizinisch wird das Geschehen im Inneren mittels Darmspiegelung untersucht. Unter Vollnarkose wird durch den After eine Kamera bis hin zum Darm eingeführt, die dann Aufschluss darüber gibt, ob krankhafte Veränderungen vorliegen, die typisch für Colitis ulcerosa sind. Eine Ultraschalluntersuchung zeigt auf, ob die Darmwände verdickt sind. Darmspiegelung und Ultraschall werden zusätzlich oft noch durch eine Magenspiegelung ergänzt, je nachdem, in welchem Bereich die Krankheit vermutet wird.

 

Was ist der Unterschied zu Morbus Crohn?


Colitis ulcerosa und Morbus Crohn werden oft zusammen genannt, wenn es um chronisch entzündliche Prozesse im Darm geht. Bei beiden Krankheiten ist die Ursache noch nicht eindeutig bekannt. Deutlich wird der Unterschied zwischen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa, dass bei Morbus Crohn der gesamte Verdauungstrakt,  bei Colitis ulcerosa hingegen nur der Dickdarm betroffen ist. Bei Colitis ulcerosa befällt die Krankheit die oberen Darmwandschichten und führt häufig zu Geschwüren. Bei Morbus Crohn hingegen dringt auch tief in die Darmwände und anderes Gewebe ein, Fisteln sind oft die Folge. Das bedeutet, Morbus Crohn dringt so tief ins Gewebe, dass sich einzelne kleine Durchbrüche, so genannte Tunnel, zu anderen Darmabschnitten oder auch zu anderen Organen bilden.

 

 

 

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