Heilpraxis Faust, Marie Luise Faust, Heilpraktikerin München
 

Depression

 

Wie erkenne ich, dass ich betroffen bin?

 

Die Depression ist eine Erkrankung, die sich sehr vielgestaltig äußern kann, entsprechend groß ist die Anzahl der Beschwerden. Sie lässt sich nicht so einfach bestimmen, wie etwa z.B. ein hoher Blutdruck gemessen werden kann. Bei der Depression unterscheidet man sog. Hauptsymptome, Zusatzsymptome und weitere charakteristische Symptome. Von Anfang an gibt es Warnsignale, diese werden jedoch häufig ignoriert und als unwichtig abgetan, denn.....jeder ist doch schließlich mal schlecht drauf oder ist erschöpft!?

 

Die Hauptsymptome einer Depression sind:

  • eine andauernd gedrückte Stimmung
  • eine andauernde Freudlosigkeit
  • ein Verlust von Interesse an Dingen, Freunden, die den Erkrankten vorher interessiert haben
  • eine grundsätzliche Antriebslosigkeit

 

Oft auftretende körperliche Symptome:

  • es kann eine Appetitlosigkeit mit starkem Gewichtsverlust auftreten

  • gelegentlich Zunahme des Appetits (Heißhunger vor allem auf Kohlenhydrate, Schokolade)

  • der Betroffene spürt eine Enge und Druck im Brustkorb

  • Entzündete Augen können auftreten, schlechtes Sehen, Lichtüberempfindlichkeit

  • Blasenstörung, Blasenentzündung, häufiger Harndrang

  • Störungen beim Einschlafen; Durchschlafen, nächtliches Erwachen

  • Stechen im Herzen, Brennen oder Druck, Herzklopfen, Herzrasen

  • es können Ohrgeräusche auftreten (ähnlich Tinnitus), Schmerzen in den Ohren

  • Schwindelanfälle, ein erhöhter Blutdruck ohne körperlich nachweisbare Ursache

  • Verspannungen im Schulter- oder Nackenbereich

  • es können Übelkeit, Brechreiz, Erbrechen auftreten, verstärkt Blähungen, Sodbrennen oder Magendruck

  • häufig Verstopfung oder Durchfall

  • der Betroffene verspürt Hitzewallungen oder Kälteschauer

  • er bekommt oft kalte Hände oder Füße

  • er ist sehr temperaturempfindlich, schnell ist es ihm zu kalt oder zu warm

  • "Zähne zusammenbeißen" oder Zähneknirschen

 

Depression – Was ist das?

 

Depressionen gehören zu den häufigsten und hinsichtlich ihrer Schwere am meisten unterschätzten Erkrankungen. Jeder fünfte Bundesbürger erkrankt ein Mal im Leben an einer Depression. Insgesamt leiden in Deutschland derzeit ca. vier Millionen Menschen an einer behandlungsbedürftigen Depression, wenige von ihnen erhalten eine optimale Behandlung erhält.

Daher erfordert auch die Behandlung einen gesamtheitlichen Blick und die Unterstützung in verschiedener Hinsicht. Neben der Wiederherstellung der körperlichen und molekularen Funktionen durch den Heilpraktiker oder Arzt, benötigt die Aktivierung der Selbstheilungskräfte einen psychischen Aufbau, was durch eine Zusammenarbeit mit einem auf Depression spezialisierten Psychotherapeuten geschehen kann. Je früher die Signale einer Depression erkannt werden und Hilfe in Anspruch genommen wird, desto besser und schneller kann eine Behandlung greifen.

 

Wie kann man eine Depression naturheilkundlich behandeln?

 

Der Fokus bei einer Depression Behandlung liegt auf der Entlastung des betroffenen Menschen und auf der Regeneration der körperlichen und seelischen Kräfte. Als Folge des andauernden Stresses entstehen chronische Entzündungen und Störungen im zellulären Stoffwechsel sowie bei der Energiegewinnung durch die Hauptenergielieferanten- den Mitochondrien (Kraftwerke der Zellen).

Durch naturheilkundliche Präparate ist eine Stärkung auf der Zellebene sehr gut möglich. Ein durch den Stress entstandener Nährstoffmangel kann ebenfalls gut ausgeglichen werden.

Eine Soforthilfemaßnahme können daher spezielle Infusionen sein, die die körperlichen Depots schnell und wirksam auffüllen und dadurch spürbar aus der akuten Erschöpfung heraushelfen können.

Auch unerkannte, chronische Entzündungen, beispielsweise der Darmschleimhaut verbrauchen körperliche Kraft und sollten in Betracht gezogen und therapiert werden.

Durch eine köpertherapeutische Arbeit wie der craniosacralen Therapie wird im Besonderen das Nervensystem beruhigt und unterstützt. Auch muskulär führt eine craniosacrale Behandlung zu mehr Entspannung und Ruhe. Heraus aus der Fremdsteuerung, kann der Patient seinen eigenen Rhythmus wiederfinden.

 

Therapeutische Maßnahmen im Überblick:

  • Infusionstherapie als Akut-Behandlung zur Steigerung der Energie und Nervenkraft
  • Unterstützung der Entgiftungsarbeit der Leber, der Nieren, der Haut und des Lymphatischen Systems zur körperlichen Entlastung
  • Darmsanierung – ein entzündeter Darm ist häufig die Ursache für Erschöpfung, Infektanfälligkeit und Nährstoffmängel
  • Isopathie -Therapie in Stufen, zur Anregung des Immunsystems und Steigerung der Vitalität
  • Orthomolekulare Therapie zum Ausgleich von Nährstoffdefiziten
  • ggfls. Ernährungsumstellung unter Berücksichtigung von Unverträglichkeiten (vorwiegend basische Vollwertkost ohne Zucker, Weißmehlprodukte, Alkohol, süßes Obst)
  • Entsäuerung/Entschlackung/Entgiftung des Körpers 
  • Stabilisierung des Immunsystems, um langfristig gesund und vital zu bleiben
  • Craniosacrale Therapie (führt zu mehr körperliche Entspannung und innerlicher Ruhe)

 

Gibt es Hinweise auf eine Depression auch im Blut?

 

Mittels Dunkelfeldmikroskopie:
Den Zustand von Müdigkeit und Erschöpfung sieht man 1 zu 1 auch im Blut des Patienten. Im noch lebenden Sofortblut ist wenig Bewegung/ Aktivität zu sehen, die Zellen "stehen" mehr, als dass sie sich bewegen. Oft zeigen sich Verformungen der roten Blutkörperchen, die ein Hinweis auf eine mangelnde Aufnahme an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen sein können. Die Aktivität des Immunsystems zeigt sich, ebenso wie der Befall mit Krankheitserregern (Bakterien, Viren, Pilze), die ebenfalls zu einer körperlichen Erschöpfung führen können.

 

Mittels Speicheltest:
Die Depression stellt eine tiefgreifende Störung der Produktion von Stresshormonen (Cortisol, Adrenalin, Noradrenalin) und Neurotransmittern (Serotonin, Dopamin, GABA, Melatonin) als Folge langanhaltender, übermäßiger Belastungen dar. Diese individuelle Überforderung führt zunehmend zum Zusammenbruch der Kompensationsmechanismen. Auch das Melatonin, einer der zentralen Taktgeber der Hormonzyklen, welches in der Nacht gebildet wird, ist nicht mehr ausreichend verfügbar. Ein Hormonstatus mittels Speicheltest kann hilfreich sein, um mit pflanzlichen Hormonen die hormonelle Schieflage auszugleichen.

 

Mittels Bluttest Labor:
Die biologischen Depressions-Faktoren sind in einem Bluttest genau ermittelbar. Je nach Befund werden im Blutserum die eventuellen Mängel an Coenzym Q 10, Vitamin B2, Vitamin B6, Vitamin D, Zink, Selen und Magnesium erkannt und können mit spezifischen Präparate der Mitochondrien-Medizin ausgeglichen werden.

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