Heilpraxis Faust, Marie Luise Faust, Heilpraktikerin München
 

Leaky gut Syndrom - undichte Darmschleimhaut

 

Woran erkenne ich, dass ich ein Leaky gut Syndrom habe?

 

Sie fühlen sich müde und schlapp, irgendwie krank, sind jedoch eigentlich nicht wirklich krank!? Das Leaky gut Syndrom kann der Grund dafür sein. Aufgrund der Problematik im Darm findet man häufig Durchfall, Blähungen, Obstipation und andere oft dem Darm nicht zuordenbare Beschwerden. Durch eine bestehende Entzündung im Darm, führen Symptome wie z.B. Rheuma, Akne, Neurodermitis. Zum Symptomkreis gehören:

  • Blähungen, Durchfall, Verstopfungen

  • Müdigkeit, Erschöpfung, Leistungsabfall

  • Kraftverlust

  • Muskulaturabbau

  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten (Gluten, Histamin, Laktose, Fruktose)

  • Vitamin-, und Mineralstoffmängel

  • Migräne

  • Infektanfälligkeit

  • Unreine Haut, Neurodermitis, Akne

  • Darmentzündungen wie Reizdarm, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa

  • Übersäuerung (Azidose)

  • Ablagerung an Gelenken

  • Verstärkung rheumatoider Arthritis

  • Fehlbesiedelung im Darm

  • Candia im Darm, sowie CWD-Candia im Blut

  • wiederkehrender Scheidenpilz

  • wiederkehrende Blasenentzündungen

 

Leaky gut- Was ist das?

 

Der Begriff "Leaky gut" kommt aus dem Englischen und bedeutet "durchlässiger Darm". Eine bildlichere Vorstellung liefert die Übersetzung "löchriger Darm". Durch diese "Löcher" im Darm gelangen Nährstoffe, Toxine, Stoffwechselprodukte und Bakterien über die geschädigte Darmschleimhaut direkt in den Organismus und können hier Beschwerden verschiedenster Art hervorrufen.

Im Darm sind die Zellen dicht nebeneinander angelegt, damit eine undurchdringbare Barriere zum Blutkreislauf besteht. Ist der Darm des Patienten durchlässig, bedeutet dies, dass das Schutzsystem des Körpers nicht mehr richtig funktioniert. Neben unverdauter Nahrung gelangen auch Bakterien und deren Toxine in die Blutbahn - das Resultat sind oft immer wiederkehrende Infektionen und ein immer schwächer werdender Körper. Das Immunsystem kämpft ständig gegen die Verunreinigungen des Blutes an und kann dabei so weit gehen, dass gesunde Zellen im eigenen System angegriffen werden.

Oft geschieht dieser Prozess des immer durchlässiger werden Darms schleichend - meistens merkt man erst nach längerer Zeit - wenn man z.B. mal wieder Joggen geht, dass man sich teilweise Tage lang davon erholen muss - den Unterschied zur früheren Verfassung.

Letztendlich ist es immer eine gestörte Darmflora, mit einhergehenden entzündlichen Schleimhäuten, die unsere Darmgesundheit und somit unser Wohlbefinden stark beeinträchtigen. Essentiell für eine intakte Darmflora ist die ausreichende Anzahl sogenannter „guter“ Darmbakterien (z.B. Bifidobakterien, Laktobazillen).

 

Welche Therapiemöglichkeiten gibt es bei einem Leaky gut Syndrom?

 

Die Naturheilkunde ist eine sehr gute Alternative zur herkömmlichen Behandlung vom Leaky gut Syndrom. Die Therapie eines "durchlässigen Darms" ist nie eine isolierte Behandlung, sondern hat immer die Gesamtsituation des Patienten im Fokus. Die Säulen einer Leaky gut Therapie können sein:

  • Isopathie -Therapie in Stufen, zur Optimierung und letztendlich Harmonisierung  der Darmflora
  • Gezielter Wiederaufbau der Darmflora durch "gute" Darmbakterien
  • Aufbau des gesamten Schleimhautsystems (Nase, Nebenhöhlen, Magen, Darm, Urogenitaltrakt)
  • Unterstützung der Entgiftungsarbeit der Leber, der Nieren, der Haut und des lymphatischen Systems
  • Parallele Behandlung angegriffener Organe (vor allem Leber, Nieren, Bauchspeicheldrüse, Lymphe, Nervensystem)
  • Ernährungsumstellung unter Berücksichtigung von Unverträglichkeiten (vorwiegend basische Vollwertkost ohne Zucker, Weißmehlprodukte, Alkohol, süßes Obst)
  • Entsäuerung/Entschlackung/Entgiftung des Körpers 
  • Ideale Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Aminosäuren (Zink, Selen, Vitamin-B-Komplex u. a.)
  • Stabilisierung des Immunsystems, um langfristig gesund und vital zu bleiben

 

Was gibt es für Möglichkeiten, ein Leaky gut Syndrom festzustellen?

 

Mittels Dunkelfeldmikroskopie:
Eine Darm-Störung, ein sogenanntes Leaky gut Syndrom, entwickelt sich nicht von heute auf morgen, sondern entsteht über einen längeren Zeitraum. Meist wird durch Antibiotika (oft schon in frühster Kindheit verabreicht) die Balance zwischen Darm und Darmflora gestört. Gärung und Fäulnisprozesse sind das Resultat.

In der Dunkelfeldmikroskopie sieht man bereits in Anfangsstadien im Blut Hinweise, dass die Darmschleimhaut gestört ist und der Darm nicht mehr richtig arbeiten kann. Die Vitalität der Blutkörperchen ist gestört, häufig weisen die roten Blutkörperchen Verformungen auf, die ein Hinweis auf eine gestörte Nährstofflage (Vitamine, Mineralien, Spurenelemente) sein können. Hinzu kommt sehr oft die getarnte Candida-Formen, der CWD-Candida (cell wall defincient forms – Zellwandfreie Formen, für das Immunsystem nicht erkennbar), der sich in großen bläschenartigen Nestern zeigt. Dieser entwickelt sich durch die häufige Gabe von Antibiotika. Durch Ihre veränderte Form, wandert diesr auch in unseren Blutkreislauf und "stressen" im Blut das System Mensch um so mehr.

Mittels Stuhlprobe:
Bei einem Leaky gut Syndrom ist es sinnvoll, den Stuhl auf entzündliche Parameter zu untersuchen und einen Florastatus (d.h. die Zusammensetzung der Bakterien im Stuhl) erstellen zu lassen. Häufig sieht der Therapeut anhand des Ergebnisses, in wie weit die Darmflora aus dem Gleichgewicht geraten ist und ob Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder sogar Nahrungsmittelallergien bestehen können.

 

Wie viel Zeit nimmt die Therapie in Anspruch?

 

Je nach Beschwerdebild und in Abhängigkeit von der Fähigkeit des Immunsystems sich wieder zu regulieren kann eine Therapie zwischen 6 Monat und 2 Jahr dauern.

 

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