Heilpraxis Faust, Marie Luise Faust, Heilpraktikerin München
 

Reizdarmsyndrom / RDS (Gastroenterologie)

 

Woran erkenne ich, dass ich einen Reizdarm habe?

 

Viele Patienten haben unspezifische Beschwerden, die oft schulmedizinisch nicht eingeordnet werden können. Meist treten ein oder sogar mehrere Beschwerden auf wie:

  • Schmerzen, Krämpfe oder Unwohlsein im Bauchraum
  • veränderter Stuhl ( durch Dünndarmfehlbesiedelung)
  • erhöhte Schmerzempfindlichkeit des Darmes gegenüber mechanischen Reizen
  • wechselnder Stuhl - Durchfall, Verstopfung, Blähungen
  • Beckenschmerzen, Rückenschmerzen
  • chronische Schmerzen, geistige und körperliche Erschöpfung
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten

 

Reizdarm - Was ist das?

 

Das Reizdarmsyndrom wird in der Medizin als Gruppe funktioneller Darmerkrankungen (d.h. das Fehlen jeglicher organischer Ursache) gesehen. Mittlerweile haben etwa 20% der Bevölkerung einen gereizten Darm und leiden an den daraus resultierenden chronischen Beschwerden wie Bauchschmerzen, Krämpfe, Stuhlunregelmäßigkeiten und Blähungen. Organisch lassen sich i.d.R. keine Befunde feststellen. Fest steht, dass die Betroffenen sehr  unter den Beschwerden leiden. Frauen entwickeln diese Problematik zwei- bis dreimal häufiger als Männer.

Nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft spielen verschiedene Faktoren bei der Entstehung des Reizdarmsyndroms eine Rolle. Dazu zählen unter anderem:

  • eine gesteigerte Nervenaktivität des darmeigenen Nervensystems (enterales Nervensystem)
  • Darminfektionen, einhergehend mit einer gestörten Darmflora (z.B. durch Antibiotika- Einnahme)
  • Störung der Darmbeweglichkeit (z.B. durch Bewegungsmangel)
  • einseitige und fettreiche Ernährung, Fehlernährung
  • Dysbalance der Darmflora  (ungleichgewicht von Bifidobakterien, Laktobazillen).
  • Stress und psychische Belastungssituationen ("etwas schlägt mir auf den Magen")

Letztendlich ist es immer eine gestörte Darmflora, mit einhergehenden entzündlichen Schleimhäuten, die unsere Darmgesundheit und somit unser Wohlbefinden stark beeinträchtigen.

Essentiell für eine intakte Darmflora ist die ausreichende Anzahl sogenannter „guter“ Darmbakterien (z.B. Bifidobakterien, Laktobazillen).

 

Was gibt es für Therapiemöglichkeiten bei Reizdarm?

 

Die Naturheilkunde ist eine sehr gute Alternative zur herkömmlichen Behandlung vom Reizdarmsyndrom. Die Therapie eines Reizdarmes ist nie eine isolierte Behandlung, sondern hat immer die Gesamtsituation des Patienten im Fokus. Die Säulen einer Reizdarm-Therapie können sein:

  • Isopathie -Therapie in Stufen, zur Optimierung und letztendlich Harmonisierung  der Darmflora
  • Gezielter Wiederaufbau der Darmflora durch "gute" Darmbakterien
  • Aufbau des gesamten Schleimhautsystems (Nase, Nebenhöhlen, Magen, Darm, Urogenitaltrakt)
  • Unterstützung der Entgiftungsarbeit der Leber, der Nieren, der Haut und des lymphatischen Systems
  • Parallele Behandlung angegriffener Organe (vor allem Leber, Nieren, Bauchspeicheldrüse, Lymphe, Nervensystem)
  • Ernährungsumstellung unter Berücksichtigung von Unverträglichkeiten (vorwiegend basische Vollwertkost ohne Zucker, Weißmehlprodukte, Alkohol, süßes Obst)
  • Entsäuerung/Entschlackung/Entgiftung des Körpers 
  • Ideale Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Aminosäuren (Zink, Selen, Vitamin-B-Komplex u. a.)
  • Stabilisierung des Immunsystems um langfristig gesund und vital zu bleiben

 

Was gibt es für Möglichkeiten, ein Reizdarmsyndrom festzustellen?

 

Mittels Dunkelfeldmikroskopie:

Eine Darm-Störung, ein sogenannter Reizdarm, entwickelt sich nicht von heute auf morgen, sondern entsteht über einen längeren Zeitraum. Häufig wird durch Antibiotika (oft schon in frühster Kindheit verabreicht) die Balance zwischen Darm und Darmflora gestört. Gärung und Fäulnisprozesse sind das Resultat.

In der Dunkelfeldmikroskopie sieht man bereits in Anfangsstadien im Blut Hinweise, dass die Darmschleimhaut gestört ist und der Darm nicht mehr richtig arbeiten kann. Die Vitalität der Blutkörperchen ist gestört, meist weisen die roten Blutkörperchen Verformungen auf, die ein Hinweis auf eine gestörte Nährstofflage (Vitamine, Mineralien, Spurenelemente) sein können. Hinzu kommt sehr oft getarnte Candida-Formen, den CWD-Candida (cell wall defincient forms – Zellwandfreie Formen, für das Immunsystem nicht erkennbar), der sich in großen bläschenartigen Nestern zeigt. Dieser entwickelt sich durch die häufige Gabe von Antibiotika. Durch ihre veränderte Form, wandern die CWD-Candida auch in unseren Blutkreislauf und "stressen" im Blut das System Mensch um so mehr.

 

Mittels Stuhlprobe:

Bei einem Reizdarm ist es sinnvoll, den Stuhl auf entzündliche Parameter zu untersuchen und einen Florastatus (d.h. die Zusammensetzung von Bakterien im Stuhl) erstellen zu lassen. Häufig sieht der Therapeut anhand des Ergebnisses in wie weit die Darmflora aus dem Gleichgewicht geraten ist und ob Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder sogar Nahrungsmittelallergien bestehen können.

 

Wie viel Zeit nimmt die Therapie in Anspruch?

 

Je nach Beschwerdebild und in Abhängigkeit von der Fähigkeit des Immunsystems sich wieder zu regulieren kann eine Therapie zwischen 1 Monat und 1 Jahr dauern.

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