Heilpraxis Faust, Marie Luise Faust, Heilpraktikerin München
 

Scheidenpilz (Vaginalmykose)

Woran erkenne ich, dass ich eine Scheidenpilzinfektion habe?

 

Viele Patientinnen haben ein oder sogar mehrere Beschwerden wie:

  • sehr lästiger, oft hartnäckiger Juckreiz im Bereich der Schamlippen und/oder des Scheideneingangs
  • Brennen, Rötungen, Schwellungen
  • weißliche Belege auf der Vaginal-Schleimhaut
  • verstärkter, weißlicher bis quarkartiger Ausfluss
  • Schmerzen beim Wasserlassen
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr

 

Scheidenpilz- Was ist das?

 

Scheidenpilz ist immer noch mit vielen Tabus belegt. Vielen Frauen ist das Thema sehr peinlich - sie entwickeln Schuldgefühle, fühlen sich unsauber und ansteckend. Sie schämen sich, mit jemandem darüber zu sprechen, sich gar dem Partner zu offenbaren. Dabei gibt es dafür gar keinen Grund!!! Scheidenpilz (Vaginalmykose) ist keine Geschlechtskrankheit, sondern eine Entzündung der Scheide und der äußeren weiblichen Geschlechtsorgane, hervorgerufen durch Pilze (Candida - Hefepilze). Sie betrifft geschlechtsreife Frauen. Fast jede Frau hat in ihrem Leben mindestens einmal eine Scheidenpilzinfektion.

Bestimmte Bedingungen (wie z.B. Stress, Diabetes mellitus, Hormonschwankungen, Intimwaschmittel, Fehlernährung,  Antibiotikatherapie) führen dazu, dass sich ein Scheidenpilz übermäßig vermehren kann und die gesunde Scheidenflora zerstört.

  • ein Scheidenpilz "verschwindet " nicht von selbst (ohne Therapie)
  • ein Scheidenpilz  kommt immer wieder, wenn das Immunsystem geschwächt ist, z.B. durch die Einnahme von Antibiotika/ Antimykotika
  • auch der Penis des Mannes kann von Pilzen, dem Candida albicans besiedelt sein. Die Pilzinfektion beim Mann ist oft nicht sichtbar.
  • häufig ist der  Wechsel von Blasenentzündungen und bakteriellen Scheideninfektionen

 

Was gibt es für Therapiemöglichkeiten bei einer Scheidenpilzinfektion?

Die Naturheilkunde ist eine sehr gute Alternative zur herkömmlichen Behandlung von Scheidenpilz. Die Therapie eines Scheidenpilzes ist nie eine isolierte Behandlung, sondern hat immer die Gesamtsituation des Patienten im Fokus. Die Säulen einer Candida-Therapie können sein:

  • Isopathie -Therapie in Stufen, zur Reduzierung und letztendlich Harmonisierung  der Scheidenflora
  • Gezielter Wiederaufbau der "guten" Scheidenflora 
  • Aufbau des gesamten Schleimhautsystems
  • Unterstützung der Entgiftungsarbeit der Leber, der Nieren, der Haut und des lymphatischen Systems
  • Parallele Behandlung angegriffener Organe (vor allem Leber, Nieren, Bauchspeicheldrüse, Lymphe, Nervensystem)
  • Ernährungsumstellung unter Berücksichtigung von Unverträglichkeiten (vorwiegend basische Vollwertkost ohne Zucker, Weißmehlprodukte, Alkohol, süßes Obst)
  • Entsäuerung/Entschlackung/Entgiftung des Körpers 
  • Ideale Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Aminosäuren (Zink, Selen, Vitamin-B-Komplex u. a.)
  • Stabilisierung des Immunsystems um langfristig gesund und vital zu bleiben

 

Was gibt es für Möglichkeiten, eine Scheidenpilzinfektion festzustellen?

Mittels Dunkelfeldmikroskopie:
Oft haben Frauen alle Symptome eines Scheidenpilzes, jedoch ergibt weder der Abstrich, noch die gezüchtete Kultur im Labor einen positiven Befund. In der Dunkelfeldmikroskopie sieht man jedoch im Blut die getarnte Form, den CWD-Candida (cell wall defincient forms – Zellwandfreie Formen, für das Immunsystem nicht erkennbar), der sich in großen bläschenartigen Nestern zeigt. Dieser entwickelt sich beim häufigen Wechsel zwischen Antibiotika und Antimykotika (Pilzmittel).

Mittels Abstrich:
Bei Scheidenpilz werden Abstriche gemacht und diese  mittels Mikroskop auf Pilzsporen untersucht. Ist dieser Nachweis nicht eindeutig, wir ein Abstrich fürs Labor entnommen. Das Labor züchtet daraus eine Pilzkultur, die eine genaue Diagnose des Erregers ermöglicht macht.

 

Wie viel Zeit nimmt die Therapie in Anspruch?

Je nach Beschwerdebild und in Abhängigkeit von der Fähigkeit des Immunsystems sich wieder zu regulieren kann eine Therapie zwischen 1 Monat und 1 Jahr dauern.

 

Bakterielle Scheideninfektion

Obwohl viele Frauen sich relativ schnell sicher sind, dass es sich bei ihren Symptomen um einen Scheidenpilz handelt, kann manchmal auch eine andere Erkrankung Auslöser der Symptome sein. Dazu gehören z.B. Infektionen der Scheide mit Bakterien (meist durch Darmbakterien verursacht). Daher ist es wichtig beim erstmaligen Auftreten von Brennen, Jucken oder Ausfluss sowie bei trotz Therapie anhaltenden Symptomen einen Abstrich beim Frauenarzt zu machen, damit festgestellt werden kann, ob es sich um einen Pilz oder um Bakterien handelt. Bei einer bakteriellen Scheideninfektion  tritt  ein unangenehmer, fischartiger Intimgeruch auf, der beim Scheidenpilz nicht vorkommt.

 

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